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Neue
Infarktdiagnostik rettet Leben
Alle
1,8 Minuten erleidet in
Deutschland ein Mensch einen
Herzinfarkt, etwa jeder dritte
davon endet tödlich. Aufgrund
einer Mangeldurchblutung, zum
Beispiel nach einem
Gefäßverschluss, wird das
Herzmuskelgewebe
unwiederbringlich zerstört.
Für eine erfolgreiche
Behandlung und um die
Überlebenschancen der
Betroffenen zu erhöhen, ist es
wichtig, einen Herzinfarkt
möglichst früh zu erkennen.
Doch herkömmliche
Untersuchungsmethoden wie das
EKG haben dabei nur eine
höchst unzulängliche
Trefferquote: Nur 30 Prozent
aller
Herzinfarkte werden
damit erkannt. Anders ist es
mit der neuen Methode der
Cardiogoniometrie. Sie ist in
der Lage, weit mehr als 70
Prozent aller
Herzinfarkte
zweifelsfrei festzustellen.
Das Schwarzwald MedicalResort
Obertal in Baiersbronn wendet
die Cardiogoniometrie als
erste Privatklinik
Deutschlands bereits jetzt für
Untersuchungen des Herzens an.
Besonders gefährlich sind
atypische und stumme
Herzinfarkte. Während ein
typischer Herzinfarkt mit
Symptomen wie Brustschmerzen,
Atemnot oder Todesangst
bereits deutliche Hinweise auf
das Krankheitsgeschehen
liefert, gibt es diese
Anzeichen beim
atypischen
Herzinfarkt nicht. Er äußert
sich lediglich durch
Beschwerden wie Müdigkeit oder
Erschöpfung, die aber nicht
mit einem Herzinfarkt in
Verbindung gebracht werden.
Bei einem stummen Herzinfarkt
fehlen sogar diese Signale –
er geschieht, ohne dass
Betroffene etwas davon
wahrnehmen. Die Auswirkungen
auf den Herzmuskel sind aber
mindestens ebenso
lebensbedrohlich wie beim
typischen Herzinfarkt mit den
bekannten
Begleiterscheinungen.
„Besonders gefährlich macht
einen atypischen oder stummen
Herzinfarkt, dass Betroffene
nicht zum Arzt gehen“, erklärt
Dr. Kai Ruffmann, Leitender
Arzt Kardiologie am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal, der führenden
Privatklinik für Innere
Medizin, Orthopädie und
Naturheilverfahren.
„Allerdings ist das Risiko,
dann innerhalb der nächsten
zwölf Monate einen erneuten
Herzinfarkt zu erleiden und
daran zu sterben, sehr hoch.“
Die Wahrscheinlichkeit, dass
auch der zweite Herzinfarkt
atypisch oder stumm
verläuft und die
lebensrettende ärztliche Hilfe
nicht rechtzeitig kommt, ist
umso größer, da die
Betroffenen die Gefahr wegen
der fehlenden Symptome wieder
nicht erkennen.
Dabei sind atypische oder
stumme Herzinfarkte keine
Seltenheit. Verschiedene
Studien gehen davon aus, dass
jeder vierte Herzinfarkt so
verläuft. Besonders häufig
betroffen sind Senioren und
Diabetiker. Bei älteren
Menschen ist aufgrund
altersbedingter Veränderungen
die Empfindlichkeit der Nerven
im Herzen herabgesetzt, bei
Diabetikern ist es die
aufgrund der Entgleisung des
Zuckerstoffwechsels
entstandene Polyneuropathie,
eine Funktionsstörung des
Nervensystems. Bei beiden
Personengruppen werden die
typischen Infarktschmerzen
wegen der Nervenschädigungen
nicht mehr empfunden. Das ist
auch der Grund, weshalb
atypische oder stumme
Herzinfarkte dreimal häufiger
tödlich enden wie typische
Herzinfarkte, so eine in der
Fachzeitschrift Chest (2004;
126; 461-469) veröffentlichte
Studie.
„Patienten mit erhöhtem
Risiko, wie ältere Menschen
oder Diabetiker, sollten
deshalb einmal jährlich
vorsorglich ein Belastungs-EKG
anfertigen lassen“, rät Dr.
Ruffmann. Jedoch scheuen viele
Menschen diese Untersuchung,
da sie sich dabei bis zur
Belastungsgrenze verausgaben
müssen und deshalb Angst
haben, gerade dadurch einen
Herzinfarkt auszulösen. Mit
der neuen Cardiogoniometrie
(CGM), wie sie jetzt am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal angewandt wird, ist
das nicht mehr erforderlich.
Sie liefert wesentlich
genauere Ergebnisse als das
herkömmliche Belastungs-EKG,
ohne dass eine körperliche
Belastung notwendig ist. Die
Untersuchung findet bequem im
Liegen statt. Anstatt wie beim
herkömmlichen EKG bis zu zwölf
Elektroden werden bei der
Cardiogoniometrie nur noch
fünf am Brustkorb angebracht.
Sie ergeben eine exakte
dreidimensionale Darstellung
des Herzens am Monitor und
darüber hinaus berechnet der
Computer zahlreiche Messwerte
zur Beurteilung des
Gesundheitszustands des
Herzens. Diese Daten liegen
bereits nach zwölf Sekunden
vor und nicht erst nach acht
Minuten wie beim herkömmlichen
EKG.
„Anhand dieser Messergebnisse
lässt sich genau feststellen,
ob eine gestörte
Herzmuskeldurchblutung und
damit ein deutlich erhöhtes
Herzinfarkt-Risiko vorliegt“,
erklärt Dr. Ruffmann. „Und es
lässt sich erkennen, ob
bereits ein erster Herzinfarkt
unbemerkt stattgefunden hat.
In beiden Fällen sollte
unverzüglich etwas unternommen
werden, um das
Herzinfarkt-Risiko zu
reduzieren oder einem zweiten,
dann oft tödlichen Herzinfarkt
vorzubeugen.“
Empfohlen wird die
vorsorgliche Cardiogoniometrie
bei Männern ab 40 und bei
Frauen ab 50 Jahren. Dies gilt
umso mehr, wenn zusätzliche
Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bluthochdruck,
Fettstoffwechselstörungen,
Stress oder eine
anlagebedingte Häufung von
Herzinfarkten in der Familie
vorliegen. Unbedingt sollte
auch jeder eine
Cardiogoniometrie in Erwägung
ziehen, der unter unklaren
Beschwerden im Bereich der
Brust leidet und bei dem eine
bereits erfolgte
EKG-Untersuchung jedoch keinen
Befund ergab. Das gilt ebenso
für Betroffene, die in der
Vergangenheit vorübergehend
unter plötzlicher Übelkeit,
Ermüdung oder Erschöpfung
litten, für die es keinen
erkennbaren Grund gab. Die
Erklärung dafür könnte ein
atypischer oder stummer
Herzinfarkt sein, worauf es
ebenso plötzlich zu einem
zweiten, dann aber tödlichen
Herzinfarkt kommen könnte. Die
kurze Untersuchung der
Cardiogoniometrie von nur acht
Sekunden kann helfen, dieses
Schicksal abzuwenden und noch
ein langes Leben zu
gewährleisten.
Quelle: werbende
Presse-Information Schwarzwald
MedicalResort Obertal
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