| |
ANZEIGE
Sind
die
Koronararterien verstopft,
besteht Handlungsbedarf, um
einem Myokardinfarkt als Folge
einer Ischämie vorzubeugen.
Neben verbreiteten Verfahren
wie Ballondilatation oder
Stentangioplastie ist die
Enhanced External
Counterpulsation EECP nicht
nur eine Erfolg versprechende,
sondern häufig auch in
anderweitig nicht mehr
behandelbaren Fällen
die
letzte Option.
Am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal in Baiersbronn wird
EECP seit Anfang dieses Jahres
durchgeführt. Es ist damit
eines von fünf Zentren in
Europa, die das Verfahren
anwenden. Dr. Kai Ruffmann,
Leitender Arzt
Kardiologie,
kann mittlerweile auf die
Erfahrung von 46 behandelten
Patienten zurück blicken. „Die
Ergebnisse waren durchweg gut,
teilweise sogar erstaunlich
gut“, berichtet Kai Ruffmann.
Dabei ist
EECP keineswegs eine
Neuentwicklung. Die Methode
wurde bereits Ende der
fünfziger Jahre des
vergangenen Jahrhunderts von
den Brüdern Adrian Kantrowitz,
Kardiologe am
Maimonides Medical Center
in
Brooklyn,
und Arthur
Kantrowitz, als Ingenieur und
Physiker Direktor des
Avco-Everett Research Lab
(AERL) in Everett,
Massachusetts, entwickelt. Da
beide etwa zeitgleich auch an
der intraaortalen
Ballondilatation arbeiteten
und sich diesem Verfahren
fortan verstärkt widmeten,
geriet die
Enhanced External
Counterpulsation zunehmend in
Vergessenheit und verblasste
neben dem stürmischen
Siegeszug von Bypassoperation
und Koronardilatation.
Trotzdem fand das
Therapiekonzept auch im
ausgehenden 20. Jahrhundert
Verfechter, unter anderem
Richard Gorlin (Heart Research
Foundation) und William
Grossman (UCSF Medical
Center).
Grundlage der
EECP
ist, die
Arteriogenese in den
Kollateralen am Myokard
anzuregen. Dies wird erreicht
durch diastolische Kompression
des Gefäßbettes der
Unterschenkel-, Oberschenkel-
und Hüftmuskulatur mittels
EKG-gesteuerter aufblasbarer
Manschetten. Die diastolische
Augmentation bewirkt eine
Steigerung des arteriellen
Mitteldrucks und der
Koronarperfusion. Entstehende
Scherkräfte verursachen einen
Wachstumsreiz auf Kollaterale,
die sich bis zur Größe der
verengten Koronararterien
ausbilden und intakte
Umgehungskreisläufe
herstellen.
Der
Therapiezyklus beinhaltet 35
Sitzungen mit einer Dauer von
jeweils 45 Minuten an jedem
Werktag einer Woche, also
insgesamt sieben Wochen. Unter
bestimmten Voraussetzungen
kann die Therapiedauer mit
zwei Therapiesitzungen pro Tag
halbiert werden. „Nach
Abschluss der Behandlung
fühlten sich bislang alle
Patienten subjektiv wohler und
berichteten von einer
Reduktion der pectanginösen
Beschwerden“, sagt Kai
Ruffmann. „Objektivierbar sind
diese Angaben und die
verbesserte
Myokarddurchblutung durch
Myokardszintigraphie vor und
nach der Therapie“.
Anwendung findet EECP am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal bislang bei Patienten
mit stabiler und instabiler
Angina pectoris, nach
Myokardinfarkt und auch bei
pAVK, sofern keine
Kontraindikationen wie etwa
Arrhythmien, aktive
Thrombophlebitis,
Bauchaortenaneurysma oder eine
verstärkte Blutungsneigung
vorliegen. Kai Ruffmann: „Ganz
besonders profitieren
Patienten von EECP, bei denen
eine medikamentöse,
koronarinterventionelle oder
chirurgische Behandlung nicht
den erwünschten Erfolg
brachte. Für sie ist es oft
das letzte Mittel, doch noch
eine deutliche Besserung zu
erfahren.“
Quelle: werbende
Presse-Information Schwarzwald
MedicalResort Obertal
|
|