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Verstopfte oder verengte
Gefäße
Neue
Therapie beseitigt
Durchblutungsengpässe
Die
Folgen von
Durchblutungsstörungen sind
nicht nur kalte Füße, sondern
weitaus gravierender und
teilweise sogar
lebensbedrohlich. Zu ihnen
gehören neben Herzinfarkt und
Schlaganfall auch die so
genannte Schaufensterkrankheit
und Tinnitus. Selbst bestimmte
Formen von Demenz sind darauf
zurück zu führen. Eine intakte
Durchblutung ist notwendig, um
jede Zelle des Organismus mit
Sauerstoff und Nährstoffen zu
versorgen. Ohne Durchblutung
wird das Gewebe geschädigt und
stirbt ab. Die neu am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal in Baiersbronn
angewandte Angio-Plus-Therapie
regt das Wachstum von Gefäßen
an und beseitigt damit
drohende oder bereits
vorliegende
Durchblutungsengpässe.
Die
Basis der Angio-Plus-Therapie
ist eine exakte
Bestandsaufnahme über den
Gesundheitszustand der Gefäße.
„Das sollte möglichst
frühzeitig erfolgen. Am besten
bereits im symptomlosen
Zustand, noch bevor sich
Durchblutungsstörungen durch
subjektive Beschwerden
bemerkbar machen“ , erklärt
Dr. Joachim Wernicke,
Leitender Arzt und Chefarzt am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal. „Denn diese machen
sich häufig erst dann
bemerkbar, wenn ein Gefäß
bereits zu mehr als 75 Prozent
verengt ist.“ Die damit
verbundene Gefahr lässt sich
am besten mit der peripheren
arteriellen
Verschlusskrankheit, auch
Schaufensterkrankheit genannt,
darstellen: Nur einer von zehn
Betroffenen zeigt die für
diese Vorstufe von Herzinfarkt
oder Schlaganfall typischen
Symptome. Neun Patienten ahnen
nicht einmal etwas von der
tickenden Zeitbombe in ihren
Gefäßen.
Verlässliche Aussagen über das
Vorliegen und das Stadium von
Gefäßveränderungen geben
deshalb nur exakte Messwerte.
Um diese zu erhalten, wird am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal, einer Privatklinik
für Innere Medizin,
Orthopädie
und Naturheilverfahren, mit
dem Vascular Explorer eines
der derzeit modernsten
nicht-invasiven
Gefäß-Diagnose-Verfahren
angewandt. Die Messwerte
werden durch das Anlegen von
jeweils einer
Blutdruckmanschette an Oberarm
und Knöchel sowie jeweils
eines kleinen elektronischen
Sensors an einem Finger und
einem Zeh gewonnen. Die
computergestützte Auswertung
einer Vielzahl dabei erhobener
Messdaten ergibt dann äußerst
detaillierte Angaben zur
Gefäßgesundheit,
Gefäßelastizität und
Gefäßalterung. Ergänzend dazu
wird die Beschaffenheit der
Gefäßwände mit einem
Computer-Sonographie-Gerät der
neuesten Generation
untersucht. Mit ihm ist es
möglich, Abbildungen der
Gefäße in bislang unerreichter
Auflösung und
Detailgenauigkeit
darzustellen.
Bestätigt die gründliche
Gefäß-Diagnostik den Verdacht
von Gefäßverengungen, dann ist
es höchste Zeit, etwas dagegen
zu unternehmen. Die am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal praktizierte
Integrative Medizin, die
Kombination von moderner
Schulmedizin mit bewährten
Naturheilverfahren, baut dabei
konsequent auf die
Selbstheilungs- und
Selbstregenerationskräfte des
Organismus. Deshalb werden
verstopfte oder verengte
Gefäße nicht mit einem
operativen Eingriff
„repariert“, sondern es wird
das Wachstum körpereigener
Bypässe angeregt. Das dabei
angewandte Verfahren, die
Enhanced External
Counterpulsation EECP, nutzt
dazu die wissenschaftlich
nachgewiesene Fähigkeit des
Organismus der Arteriogenese:
Zur Überbrückung von
gefährlichen Gefäßengpässen
können winzige, bereits im
unmittelbar benachbarten
Gewebe vorliegende
Umgehungsgefäße wachsen, bis
sie die Größe der verstopften
Gefäße haben und deren
Funktion übernehmen.
Allerdings kommt dieses
Wachstum nur in den seltensten
Fällen von alleine in Gang,
sondern benötigt dazu gezielte
Wachstumsreize. Diese werden
im Schwarzwald MedicalResort
Obertal durch die Enhanced
External Counterpulsation EECP
ausgelöst. Ganz ohne
operativen Eingriff in den
Körper geschieht das durch
aufblasbare Manschetten um die
Waden, Oberschenkel und
Hüften. Sie pumpen das Blut
EKG-gesteuert mit rhythmischem
Druck in Richtung Herz und
verursachen dabei so genannte
Scherkräfte, die den
Mikrogefäßen das Signal zum
Wachsen geben.
Die
Effektivität dieses
EECP-Verfahrens konnte durch
zahlreiche wissenschaftliche
Studien eindrucksvoll
nachgewiesen werden. So ist
nicht nur die Bildung von
Ersatzgefäßen zur
Blutversorgung des Herzens
durch bildgebende Verfahren
belegt, sondern auch die
Zunahme der Durchblutung in
nahezu allen Gewebeteilen des
Organismus. Eine Untersuchung
der Universitäten Erlangen und
Dresden hat gezeigt, dass der
Blutfluss durch die
EECP-Therapie in den
hirnversorgenden Arterien um
bis zu 25 Prozent sowie den
Leber- und Nierenarterien um
bis zu 15 Prozent zunimmt.
Angewandt wird diese
innovative und nicht-invasive
Methode bislang an fünf
medizinischen Zentren in
Europa. Völlig neu und darüber
hinaus einzigartig ist die im
Rahmen der Angio-Plus-Therapie
am Schwarzwald MedicalResort
Obertal zusätzlich
durchgeführte
„Erhaltungsregeneration“.
Während die herkömmliche
EECP-Therapie in den anderen
Zentren mit dem Ende des
Klinikaufenthalts
abgeschlossen ist, wird mit
dem von den Ärzten in Obertal
entwickelten Trainingsprogramm
„Slow Motion Activity“ der
erreichte positive
Gefäßzustand nicht nur
stabilisiert, sondern durch
gezielte Maßnahmen zu Hause
sogar noch weiter verbessert.
„Erreicht wird dies mit Hilfe
der Spiroergometrie“, erklärt
Dr. Benjamin Stüttgen, Herz-
und Gefäßchirurg, Leitender
Arzt Prävention am Schwarzwald
MedicalResort Obertal. „Die
Grundlage dieses ebenfalls
nicht-invasiven Verfahrens ist
die Messung der
Sauerstoffaufnahme während
einer moderaten Belastung des
Organismus über eine
Atemmaske. Anhand der dabei
erzielten Daten wird dieses
Trainingsprogramm individuell
angepasst an die Bedürfnisse
des Gefäßsystems eines
Patienten erstellt. Die durch
die EECP-Therapie bereits in
der Klinik begonnene
Gefäßregeneration wird damit
zu Hause fortgesetzt.“
Die
meisten Patienten sind
überrascht, wie wenig
körperliche Bewegung und
Belastung notwendig sind, um
einen optimalen Erfolg zu
erzielen. „Mehr davon würde
den Behandlungserfolg nicht
nur gefährden, sondern könnte
sich sogar schädlich
auswirken“, sagt Dr. Stüttgen.
„Denn ausschließlich die mit
Hilfe der Spiroergometrie
exakt festgestellte Belastung
und die daraus resultierende
Slow Motion Activity erbringen
eine anhaltend verbesserte
Durchblutung im gesamten
Organismus.“ Damit ist es
nicht nur möglich,
gefäßbedingten Erkrankungen
aufgrund von
Durchblutungsstörungen wie
Herzinfarkt oder Schlaganfall
vorzubeugen, sondern auch
bereits vorliegende Leiden wie
Schaufensterkrankheit, Demenz
oder Tinnitus deutlich zu
lindern oder sogar zu heilen.
Quelle: werbende
Presse-Information Schwarzwald
MedicalResort Obertal
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