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Ganzheitliche Behandlung statt
Psychiatrie
ntegrative Medizin hilft gegen
das Burnout-Syndrom
Ausgebrannt, antriebslos und
ohne Kraft. Für Betroffene
bedeutet das
Burnout-Syndrom
nicht nur seelisches und
körperliches Leiden, sondern
häufig auch berufliches Aus
und Vereinsamung. Beziehungen
scheitern, das Leben wird
sinn- und inhaltslos, die
tragenden Säulen der
bisherigen Existenz brechen
zusammen. Patienten mit
Burnout-Syndrom schaffen es
aus eigener Kraft nicht, ihre
Situation zu verändern. Sie
brauchen unbedingt
fachgerechte Hilfe. Allerdings
nicht in der Psychiatrie, wie
häufig postuliert wird,
sondern durch eine individuell
angemessene ganzheitliche
Therapie, die den Bedürfnissen
von Körper, Geist und Seele
gleichermaßen gerecht wird.
Aktuelle Schätzungen
zeigen: Immer mehr Menschen
leiden unter dem
Burnout-Syndrom. Waren es in
den 70er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts, als
dieser Begriff geprägt wurde,
noch wenige Einzelfälle, so
ist heute in den so genannten
Risikoberufsgruppen bereits
mehr als jeder Zehnte daran
erkrankt. Dazu zählen soziale
Berufe wie Krankenschwester
oder Altenpfleger, aber auch
Ärzte, Lehrer, Manager und
allgemein alle Berufstätigen,
die 60 oder mehr Stunden pro
Woche arbeiten. Aber auch im
privaten Bereich kann es zu
Burnout kommen, zum Beispiel
bei lang anhaltenden
familiären Belastungen.
„Typisch als Auslöser ist,
dass die an den Betroffenen
gestellten Anforderungen seine
individuelle
Leistungsfähigkeit über einen
längeren Zeitraum ständig
überfordern“, erklärt Dr.
Georg Stengele, Leitender Arzt
Psychosomatik und
Psychotherapie am Schwarzwald
MedicalResort Obertal in
Baiersbronn. „Nach dem
anfänglichen Nachlassen der
Motivation kommt es zu einer
inneren Kündigung, Sarkasmus,
Versagen im Beruf, begleitet
von tiefer Gleichgültigkeit,
und schließlich zum
Burnout-Syndrom – einem
Zustand totaler körperlicher,
emotionaler und geistiger
Erschöpfung. Nicht selten geht
dies mit einer allgemeinen
Sinnkrise einher.“
Betroffene finden von
alleine nicht mehr aus der
Leidensspirale heraus, sondern
rutschen immer tiefer in die
Situation der Ausweglosigkeit.
Hilfe suchen sie häufig nicht
oder erst sehr spät, da sie
Angst haben, in der
Psychiatrie zu landen. „Ich
bin doch nicht krank, nicht
verrückt“, heißt es dann. Das
Fatale aber ist: Je länger das
Burnout-Syndrom vorliegt,
desto schwieriger gestaltet
sich die Therapie. Die
psychischen Probleme des
inneren Ausgebranntseins
manifestieren sich dann mehr
und mehr auch in körperlichen
Symptomen und organischen
Funktionsstörungen. Für den
raschen Erfolg jeder
Behandlung ist es deshalb
wichtig, möglichst früh nach
dem Auftreten der ersten
Symptome eine angemessene
Therapie zu bekommen.
Schon seit langem gehört
die Behandlung des
Burnout-Syndroms am
Schwarzwald MedicalResort
Obertal zu den therapeutischen
Schwerpunkten. Dr. Georg
Stengele: „Wichtig ist dabei
als Erstes die klare
diagnostische Abgrenzung zu
Erkrankungen, die ähnliche
Symptome hervorrufen können,
aber andere Ursachen haben –
zum Beispiel das Chronische
Müdigkeitssyndrom,
Depressionen oder körperliche
Leiden wie etwa eine
Schilddrüsenunterfunktion.“
Steht die Indikation
„Burnout-Syndrom“ zweifelsfrei
fest, verspricht eine
umfassende und ganzheitliche
Therapie nach dem in Obertal
praktizierten Konzept der
Integrativen Medizin gute
Aussichten auf Heilung. Diese
umfasst:
• Psychotherapie: Im
Gespräch mit dem Arzt und
Psychotherapeuten werden
kritische und häufig
unbewusste unbewältigte
Lebenssituationen erkennbar
und bearbeitet.
• Mentaltraining: Gezielte
Anleitung und Motivation zur
konsequenten Änderung bislang
schädlicher Verhaltensweisen.
Nicht selten hat das auch eine
Anpassung bisheriger
Lebensgewohnheiten zur Folge.
• Entspannungstechniken:
Das Erlernen verschiedener
Entspannungstechniken sorgt
dafür, dass in Ruhepausen ein
schneller Stressabbau erfolgt,
was erneuter Überbelastung im
Alltag vorbeugt.
• Schlafoptimierung:
Burnout-Patienten leiden
häufig unter Ein- und
Durchschlafproblemen.
Schlaf-Rhythmus-Therapie
stellt den für die psychische
und physische Regeneration
wichtigen gesunden Schlaf
wieder her.
• Homöopunktur: Diese im
Schwarzwald MedicalResort
Obertal entwickelte Therapie
stärkt die Organfunktionen und
damit die optimale Wirkung der
Organe auf den gesamten
Organismus. Dabei werden in
ausgewählte Akupunkturpunkte
Homöopathika injiziert, um
organspezifische Reize zu
setzen.
• Bewegungstraining:
Angepasst an die individuelle
Belastbarkeit wird mit
moderatem Bewegungstraining
begonnen und unter
physiotherapeutischer
Anleitung allmählich
gesteigert.
• Ernährungsumstellung:
Gesunde und ausgewogene
Ernährung trägt maßgeblich
dazu bei, die natürlichen
Regenerationsmechanismen zu
unterstützen und den Aufbau
essentieller Wirksubstanzen im
Organismus zu fördern, wie
etwa Hormone oder
Neurotransmitter.
• Vitalstoff-Infusionen:
Falsche Ernährung, zuviel
Alkohol und Nikotin im
Zusammenhang mit dem
Burnout-Syndrom hat häufig
einen Mikronährstoffmangel zur
Folge. Durch
Vitalstoff-Infusionen werden
diese Defizite ausgeglichen
und die negativen Auswirkungen
auf die Psyche beseitigt.
• Ärztliche Heilhypnose:
Die Suggestion hilft, alte
Verhaltensweisen abzubauen und
Konflikte besser zu
bewältigen. Immun- und
Nervensystem regenerieren
sich, die Psyche wird
stabilisiert.
„Zusammen bewirken die
einzelnen therapeutischen
Maßnahmen eine tief greifende
Regeneration auf
neurovegetativer, psychischer
und physischer Basis“, erklärt
Dr. Stengele. „In vielen
Fällen gelingt es damit,
Burnout-Patienten zu neuer
Motivation, Belastbarkeit und
Vitalität zu verhelfen. Jeder
kann lernen, dem Teufelskreis
Burnout zu entkommen und sein
Leben wieder mit
Zufriedenheit, Gelassenheit
sowie innerer Harmonie zu
erfüllen. Rückfällen kann
durch das Erlernen spezieller
Entspannungsmethoden und
Stressbewältigungsstrategien
vorgebeugt werden. Außerdem
bleiben wir zur weiteren
Betreuung mit den Patienten in
Kontakt.
Quelle: werbende
Presse-Information Schwarzwald
MedicalResort Obertal |